Berufsfeuerwehrtag Zedwitz - Kfv Hof

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Berufsfeuerwehrtag Zedwitz

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Bericht und Bilder: Sascha Ploss


Berufsfeuerwehrtag Zedtwitz

Zu einem gemeinsamen Berufsfeuerwehrtag taten sich am 16. Mai die Jugendfeuerwehren aus Feilitzsch, Töpen, Trogen und Zedtwitz mit der Jugend des BRK zusammen. Dabei wird für 24 Stunden, von Samstag Vormittag bis Sonntag Vormittag, der Alltag in einer Berufsfeuerwehr simuliert.

Das Gerätehaus in Zedtwitz wurde dazu kurzerhand mit Feldbetten ausgestattet und so in eine Feuerwache umgewandelt. Kurz darauf wurde auch schon von der Übungsleitstelle der erste Alarm übermittelt. Die Brandmeldeanlage der Sporthalle in Töpen wurde ausgelöst. Sofort machen sich drei Fahrzeuge unter Blaulicht und Martinshorn auf den Weg. Während die Autos noch nach Töpen unterwegs sind, geht bereits der nächste Alarm ein. Ein weiterer Feueralarm, diesmal vom Haus Regnitztal in Zedtwitz. Zwei weitere Löschfahrzeuge werden besetzt und übernehmen den Auftrag. Glück gehabt, beide Meldungen stellen sich als Fehlalarm heraus.

Kurz nach dem Mittagessen geht es dann Schlag auf Schlag. Eine Notfalltüröffnung in Münchenreuth, ein Wespennest in Feilitzsch und ein Kaminbrand in Zedtwitz machen das Eingreifen der Feuerwehrler notwendig.

Um 14:30 Uhr geht es dann in die Vollen: Brand Industriegebäude bei der Firma Denree in Töpen, mehrere verletzte Personen. Die Übungsleitstelle hat alle Fahrzeuge der Feuerwache angefordert. Außerdem kommt die Drehleiter der Feuerwehr Schwarzenbach an der Saale zur Unterstützung. Vor Ort ist dichter Rauch zu sehen, doch der Einsatzleiter behält die Nerven. Während die einen den Hydranten in Betrieb nehmen und mit dem Löschangriff beginnen, bereiten die nächsten den Atemschutzeinsatz vor. Gleichzeitig werden Schläuche für eine Leitung zur zusätzlichen Wasserversorgung aus einem nahen Teich verlegt. Das BRK versorgt derweil die Verletzten. Etwas später trifft dann auch die Drehleiter ein, um die Löscharbeiten von oben zu unterstützen. Mit vereinten Kräften ist das Feuer dann auch schnell aus und die Fahrzeuge kehren nach Zedtwitz zurück.

Doch lange können sich die Jugendlichen nicht ausruhen. Diesmal wird ein Waldbrand neben der Autobahn gemeldet. Erneut muss für die Wasserversorgung eine Schlauchleitung gelegt werden.

Gegen 20:15 Uhr dann eine technische Hilfeleistung. In Unterhartmannsreuth ist eine Person unter dem Mähwerk eines Traktors eingeklemmt. Mittels Hebekissen soll der Verletzte befreit weren. Da die Dunkelheit bereits hereinbricht, muss auch eine Beleuchtung aufgebaut werden. Während der Rettungsarbeiten wird noch eine zweite bewusstlose Person in einem Mähdrescher aufgefunden. Mit vereinten Kräften und einer Rettungsplattform kann der Patient schließlich über eine Trage gerettet werden.

Am Sonntag Morgen ist die Nacht bereits um 06:00 Uhr zuende, als der nächste Brand gemeldet wird. Insgesamt vierzehn abgearbeitete Einsätze stehen am Ende als Bilanz, als es für die Jugendlichen endlich heißt: "Schichtende".
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