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Fach -
Heiko Rödel
Rothleithener Weg 32
95180 Berg
Florian Hof Land 1 / 3
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Gefahrgutausbildung
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Sechs Jahre gibt es ihn nun -
Ziel ist es eine einheitliche Standartausbildung und damit eine reibungslose Zusammenarbeit bei Übungen und Einsätzen aller Wehren zu gewährleisten.
Der Arbeitskreis trägt schon lange seine Früchte, den jeder profitiert von den Gedanken und Erfahrungen des Anderen.
Seit April 2004 greift bereits das neue Konzept in der Ausbildung. Der Grundlehrgang Gefahrgut richtet sich in erster Linie an CSA-

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Einsatzgrundsätze mit Verdacht auf Gefahrstoffe
Ergeben sich bei der Erkundung Hinweise für das Vorhandensein von Gefahrstoffen, z.B.:
Kennzeichnung Fahrzeug
Kennzeichnung Verpackung
ist wie folgt vorzugehen:
1. Eintreffen an der Einsatzstelle
1a. Erkunden der Einsatzlage (Kennzeichnung von Fahrzeug / Versandstücken)
1b. Sicherung der Einsatzstelle mit den vorhandenen Einsatzmitteln
2. Erste Rückmeldung (Bestätigung Einsatzort, Lageinformation -



3. Durchführung der Menschenrettung soweit mit der vor Ort vorhandenen Schutzausrüstung möglich. (Feuerwehrschutzanzug, Atemschutzgeräte)
4. Absperren eines Gefahrenbereiches (Radius min. 50 m !!) und Rückzug aller Einsatzkräfte hinter die Absperrgrenze (Auf Wind zugewandter Seite bleiben)
5. Herstellen der Wasserversorgung bis zur Absperrgrenze
6. Vorbereitung der Unterstützung mit technischen Hilfsmitteln (Aufbau Stromversorgung, Beleuchtung, Gerätebereitstellung)
7. Einweisung nachrückender Einsatzkräfte (Freihalten der Einsatzstelle und der Zu-

Bedeutung der Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr
Hauptgefahr
Die Ziffern weisen im allgemeinen auf folgende Gefahren hin:
2 -
3 -
4 -
5 -
6 -
7 -
8 -
9 -
0 -
Zunahme der Gefahr
Sind die ersten beiden Ziffern geich,
bedeutet das Zunahme der Hauptgefahr
Besonderheiten
22 tiefkühlent verflüssigtes Gas, erstickend
X323 entzündbarer flüssiger Stoff, der mit Wasser gefährlich reagiert und entzündbare Gase bildet
X333 pyrophorer flüssiger Stoff, der mit Wasser gefährlich reagiert
X423 entzündbarer fester Stoff, der mit Wasser gefährlich reagiert und entzündbare Gase bildet
44 entzündbarer fester Stoff, der sich bei erhöhter Temperatur in geschmolzenem Zustand befindet
539 entzündbares organisches Peroxid
90 umweltgefährdender Stoff, verschiedene gefährliche Stoffe
99 verschiedene gefährliche Stoffe in erwärmten Zustand

„GAMS“ -

G = Gefahr erkennen
A = Absicherungs-
S = Spezialkräfte anfordern
G -
Erkundung der Schadenslage
-
Stärke und Qualifikation der Mannschaft, Einsatzdauer, Ablösung (z.B. kann auf
Spezialisten „Gefahrgutzug“ zurückgegriffen werden?)
eigene und fremde Spezialgeräte (z.B. GW -
Meß-
Fernmeldemittel (z.B. Funktelefon und -
Gefahrgutliteratur, elektronische Informationssysteme, Einsatzhilfen
Einsatzplanung, standardisierte Einsatzabläufe, Führungsstruktur und -
Örtliche Lage der Schadensstelle (Gelände, Bebauung, Besiedelung, etc.)
Wetter (Windrichtung, -
Verkehrslage (Anfahrtszeit zur Einsatzstelle, ggf. gefährdete Personen, etc.)
Art, Ursache und Umfang des Schadens (z.B. Verkehrsunfall, mit Schadstoffaustritt,betrieblicher Störfall, etc.)
allgemeine Informationen zum Stoff, die ggf. schon bekannt sind
Vorhandene Gefahren (Gefahrenschema „AAAACEEEE“, weitere Gefahren wie z.B.Schadstofffreisetzung, kontaminierte Personen bzw. Bereiche, Brände, etc.)
voraussichtliche Entwicklung der Situation (Ausbreitung z.B. in Form einerSchadstoffwolke, Explosionsgefahr, viele Verletzte, etc.)
ggf. sofort Messungen / Tests durchführen (Ex -
-
Einsatzstelle mit dem Wind (in Windrichtung) anfahren
Sicherheitsabstand einhalten (bei unklarer Lage zuerst mindestens 50 Meter! Bei Explosivstoffen etc. ist ein wesentlich größerer Sicherheitsabstand erforderlich)
Erkundung ggf. zuerst mit Fernglas / -
Fahrzeuge nicht in Mulden oder an Hängen unterhalb der Einsatzstelle aufstellen (Ausbreitung von Gasen und Dämpfen; ggf. Explosionsgefahr)
Fahrzeugverkehr beachten (z.B. Werkseisenbahn, Bundesautobahn, etc.)
für alle weiteren Maßnahmen geeignete Schutzkleidung auswählen (bei unklarer Lage =größter Schutz!)
Nur unbedingt erforderliches Personal im Gefahrenbereich einsetzen
Zündgefahren ausschließen / Löschmittel bereithalten (i.d.R. Wasser+Schaum+Pulver)
frühzeitig Dekontamination vorbereiten
lageabhängige Maßnahmen (Einschäumen größer Flüssigkeitslachen, Potentialausgleich,bewusste Entschärfung von Druckgasbehältern, etc.)
ggf. sofort Messungen / Tests durchführen (Ex-
Sicherheitsabstand (innere Absperrung / Absperrgrenze) bei unklarer Lage mindestens50 Meter; innerhalb der inneren Absperrung darf sich nur noch Einsatzpersonal mitgeeigneter Schutzkleidung aufhalten!
äußere Absperrung nach Lage bestimmen
Brand-
Kontamination -
ggf. sofort Messungen / Tests durchführen (Ex-
Führungsorganisation sicherstellen (Führungspersonal und -
Fachkompetenz sicherstellen (z.B. Fachberater hinzuziehen, TUIS einschalten,betroffene Firma mit einbinden)
-
geeignete Schutzausrüstung bestimmen
Dekontamination der Verletzten vorbereiten und ggf. durchführen
bei Explosionsgefahr in der Regel Gebäude im Gefahrenbereich räumen
bei giftigen Gasen und Dämpfen in der Regel Gebäude im Gefahrenbereich nichträumen
Schadstoffausbreitung beachten; ggf. Warnung der Bevölkerung veranlassen!
Weitere Maßnahmen
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Gefahrenschilder, Warntafeln, Gefahrenzettel etc. beachten
Gefahrgutfahrer, Fachpersonal, Sicherheitsbeauftragte etc. befragen
Begleitpapiere, Beschriftungen auf den Verpackungen etc. beachten
Gefahrgutliteratur (Dr. Nüßler, Hommel, etc.) hinzuziehen
Planungsunterlagen der Feuerwehr, Gefahrenabwehrpläne, Sonderschutzpläne etc.
Leitstelle, TUIS
Fachbehörden (Umweltämter, etc.) und Analyseinstitute
ggf. sofort Messungen / Tests durchführen (Ex-
-
Eindämmen (durch Erdwall, Plane, Räume verschließen, etc.)
Einläufe verschließen (Gullys abdichten etc.)
Leckage abdichten
Weitere Ausbreitung verhindern (Auffangen, Abdecken, Aufstauen etc.)
S -
-
Kontamination feststellen (im Zweifel gilt das eingesetzte Personal und Gerät alskontaminiert!)
Dekontamination durchführen
Kontaminationsverschleppung unbedingt vermeiden!
Entsorgungs-
Übergabe der Einsatzstelle an zuständige Behörde (ggf. durch Spezialkräfte)
Nachbereitung des Einsatzes bei hoher psychischer Belastung
Einsatznachbesprechung -