Gerümpel auf Dachboden - Kfv Hof

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Gerümpel auf Dachboden



Fast wöchentlich wird in den Medien über Dachstuhl- und Speicherbrände berichtet. Solche Einsätze bedeuten für die Feuerwehren Schwerstarbeit und für die Gebäudebesitzer oftmals eine Katastrophe. Nicht nur, dass unter der Feuerauswirkung das Dach des Hauses zerstört oder beschädigt wird, oftmals sind durch Rauch und unvermeidliches Löschwasser die darunter liegenden Wohnungen
ebenfalls beschädigt und nicht mehr bewohnbar. Diesen Umständen kann man leicht vorbeugen: Am besten man entzieht dem Feuer die Nahrung! An Gerümpel auf dem Dachboden dürften nicht nur Motten, Holzwürmer und anderes Ungeziefer ihre helle Freude haben, sondern auch ein Feuer könnte seinen Heißhunger an dem brennbaren „Wohlstandsmüll“ stillen. Ein kleiner Funke, ein Kurzschluss in der Elektroinstallation, ein Blitzschlag bei einem Sommergewitter oder ein Feuerwerkskörper an Silvester kann schon genügen, um einen Dachboden in Schutt und Asche zu legen. Die beste Vorsorge gegen verheerende Dachstuhlbrände ist dem Feuer schon vor dem Brandausbruch die Nahrung zu entziehen. Brennbare Flüssigkeiten, Gase und explosive Stoffe haben grundsätzlich nichts unter dem Dach zu suchen. Gerade jetzt im Sommer steigen in nicht isolierten Dächern die Temperaturen rapide an. Bei  diesen hohen Temperaturen können brennbare Flüssigkeiten und Gase auch zur Selbstentzündung neigen. Sperrmülltermine sollte man nutzen um den Speicher, aber auch den Keller und die Garage, gründlich zu entrümpeln. Wichtig ist auch, dass Kamine, die durch den Speicher führen, bautechnisch in Ordnung sind. Anweisungen des Kaminkehrers muss umgehend Folge geleistet und Mängel am Kamin beseitigt werden. Wärmeisolierungen im Dachgebälk dürfen nur aus dafür vorgesehenem, unbrennbarem Material bestehen. Auch ein fachmännisch installierter Blitzableiter kann schweren Gewittern ihren Schrecken nehmen. Und diese Vorsichtsmaßnahmen werden dem Feuer gar nicht schmecken! Ein verantwortungsvoller Hausbesitzer muss selbstverständlich auch dafür Sorge tragen, dass keine unbefugten Personen den Speicher unbemerkt betreten können. Wichtig ist, dass im Fall der Fälle, die Feuerwehr schnell über Schlüssel zu abgeschlossenen Speicherräumen verfügen kann. Speicherräume sollten grundsätzlich nicht ohne fachmännische Planung und Baugenehmigungen ausgebaut werden. Nur Fachleute sind in der Lage Fluchtwege so zu planen, dass im Notfall dort wohnende Personen schnell gerettet werden können. Wenn alle Hausbesitzer diese Tipps beherzigen, brauchen die Feuerwehrleute vielleicht  zukünftig nachts nicht mehr sooft ihre Träume unterbrechen, weil sie zu Bränden gerufen werden.



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