Hilfeleistungssatz FF Zell - Kfv Hof

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Hilfeleistungssatz FF Zell

Bericht und Bild: Michael Lauterbach, FF Zell


Hilfeleistungssatz für die Freiwillige Feuerwehr Zell im Fichtelgebirge

Kurz nach Ostern lieferte die Firma Ziegler den lang ersehnten Hilfeleistungssatz des Herstellers Holmatro zur Feuerwehr Zell im Fichtelgebirge. Nach einer Einweisung durch die Firma Brandschutz Mannes aus Leiblfing, an die Verantwortlichen der Zeller Wehr konnte der neue Hilfeleistungssatz im Tanklöschfahrzeug untergebracht werden. Er löst nun den 26 Jahre alten Rettungssatz ab.

Zur Einweisung und ersten Technischen Hilfeleistungsübung mit dem neuen Gerät fanden sich neben den Zeller Feuerwehrlern der Erste Bürgermeister Horst Penzel, sowie die beiden aktiven Feuerwehrler und Gemeinderäte Gernot Sonntag und Matthias Fuchs an einem Sonntagvormittag im Gerätehaus der Feuerwehr Zell im Fichtelgebirge ein, um sich die neuen Lebensrettenden Geräte anzusehen und ausgiebig zu testen.

In diesem Zuge konnte Bürgermeister Penzel den  neuen Hilfeleistungssatz offiziell seiner Bestimmung zuführen und an den Kommandanten Michael Lauterbach übergeben.
Die Neuanschaffung war notwendig geworden, da die alte Rettungstechnik bei neueren Fahrzeugen an ihre Leistungsgrenze gestoßen ist. Moderne Fahrzeuge mit sehr festen Konstruktionen erfordern weitaus stärkere Rettungsgeräte, um nach einem Unfall eingeklemmte Personen Patientengerecht befreien zu können.

Die Kosten hierfür einschließlich der notwendigen Umrüstung und dem modernen Zubehör belaufen sich auf rund 25.000 €. Aus dem Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern für die Beschaffung von Hilfeleistungssätzen wurde ein Zuschuss von 6.000 € gewährt.

Kommandant Michael Lauterbach betonte, dass dies keinesfalls ein neues Spielzeug der Wehrleute darstellt. Eine gute Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehrleute ist die Grundvoraussetzung für eine leistungsfähige Feuerwehr. Die Stützpunktfeuerwehr des Marktes ist nun wieder mit einer der modernsten Rettungstechnik ausgestattet. Die Motorbetriebene Hydraulikpumpe kann von einer Person entnommen werden und benötigt keine extra Stromversorgung mehr. Der Spreizer SP 5260  ist ein sehr leistungsfähiger Spreizer mit einem Spreizweg bis 82cm und mit einer Spreizkraft bis 52 to liegt er bei einem Gewicht von unter 20 Kg. Das Schneidgerät CU 5050 hat eine Schneidkraft von 144 to und liegt ebenfalls unter 20 Kg. Die Geräte sind mit einer integrierten LED Beleuchtung ausgestattet.
Zwei Teleskoprettungszylinder decken die Längen von 54 cm bis 160 cm ab.
Ein Schneid- Spreizkombigerät in kleinster Bauform ermöglicht den Einsatz in engen und schwer unzugänglichen Bereichen wie beispielsweise Einklemmungen im Fußbereich.
Speziell bei neuen Materialien und Fahrzeugtechnologien sind diese Geräte mit die Besten was Feuerwehren heute an Equipment einsetzen können.

Bürgermeister Horst Penzel ist sich sicher, dass „die für die Ersatzbeschaffung aufgewendeten Gelder gut angelegt sind. Jeder von uns kann einmal in eine Situation kommen, wo er der schnellen Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr bedarf.  Es ist wichtig, dass die Frauen und Männer unserer Wehren gut ausgebildet und gut ausgerüstet sind. Die Kommune ist sich ihrer diesbezüglichen Verpflichtung bewusst und wird ihr auch weiterhin nachkommen.“

Kommandant Lauterbach und Bürgermeister Penzel würden sich freuen, wenn sich in personell schwierigen Zeiten mehr Bürgerinnen und Bürger ihrer Freiwilligen Feuerwehr anschließen würden.
„Nur gemeinsam werden wir in Zukunft in der Lage sein, die an uns gestellten Aufgaben für das Allgemeinwohl und die Sicherheit der Bürger erfüllen zu können“, so Lauterbach.

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vorne v.l.n.r.:
Gemeinderat Gernot Sonntag, Erster Bürgermeister Horst Penzel, Kommandant Michael Lauterbach, Gemeinderat Matthias Fuchs. Im Hintergrund aktive Feuerwehrkameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Zell im Fichtelgebirge.
Copyright © 2008-2017 Kreisfeuerwehrverband Hof e.V. --- letztes Update: 18.09.2017
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