Jubiläum Atemschutz - Kfv Hof

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Jubiläum Atemschutz

Bericht: Andreas Hentschel,  Bilder: Sascha Ploss, Andreas Hentschel

40 Jahre Atemschutz in Münchberg
Hohe Auszeichnung für Kreisbrandmeister Robert Bauer


Vor 40 Jahren wurde in Münchberg die Atemschutzwerkstatt gegründet, vor 30 Jahren wurde die Atemschutz-Übungsanlage in Betrieb genommen. Diese Jubiläen galt es am 30.09.2017 zu feiern.

 
Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr fand im Atemschutzzentrum Münchberg ein Tag der offenen Tür statt. Die Besucher hatten die Möglichkeit zur Besichtigung der Atemschutzwerkstatt und der Atemschutz-Übungsanlage. Darüber hinaus wurde in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Münchberg eine Ausstellung über die Entwicklung der Atemschutzgeräte im Laufe der letzten Jahrzehnte aufgebaut, Fachfirmen informierten über Neuerungen und verschiedene Feuerwehrfahrzeuge konnten begutachtet werden.

Im Rahmen dieses Tages der offenen Tür übergab Herr Ramsl von der Bayerischen Versicherungskammer einen Schaumtrainer an die Freiwillige Feuerwehr Schauenstein. Melanie Walter, Referentin für Kinderfeuerwehren beim Landesfeuerwehrverband Bayern informierte über die rechtlichen Grundlagen bei der Gründung einer Kinderfeuerwehr und Uwe Peetz, Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Bayern hielt einen Vortrag über die neue Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehr.

Zu der abendlichen Festveranstaltung konnte Kreisbrandrat Reiner Hoffmann nicht nur stellvertretenden Landrat Frank Stumpf, den Münchberger Feuerwehrreferenten Stephan Fichtner und einige Mitglieder des Münchberger Stadtrates begrüßen. Auch Ehrenkreisbrandrat Gerhard Fuchs, Ehrenkreisbrandmeister Armin Hoffmann, Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes sowie die amtierenden Kreisbrandinspektoren und zahlreiche Kreisbrandmeister waren der Einladung gefolgt. Sein besonderer Gruß galt aber den Atemschutzausbildern und der Leitstandbesatzung, welche das Atemschutzzentrum betreuen.Der Kreisbrandrat erinnerte an die damaligen Entscheidungsträger und deren Beweggründe, die zur Errichtung des Atemschutzzentrums für den Landkreis Hof in Münchberg geführt hatten.

Stellvertretender Landrat Frank Stumpf hob die Bedeutung des Atemschutzes im Feuerwehrdienst hervor und dass mit der Schaffung des Atemschutzzentrums damals sehr weitsichtig gehandelt wurde. Er dankte allen Feuerwehrangehörigen für ihren Dienst zum Wohle der Allgemeinheit.

Feuerwehrreferent Stephan Fichtner wies auf die Gefährlichkeit der in der Textilindustrie eingesetzten Chemikalien hin und dass dort im Unglücksfall Atemschutz unerlässlich sei.
Kreisbrandmeister Robert Bauer, Leiter des Atemschutzzentrums Münchberg freute sich, unter den zahlreichen Gästen auch Dieter Eichberg und Gerhard Günther begrüßen zu dürfen. Beide waren 1977 maßgeblich am Aufbau und Betrieb der Atemschutzwerkstatt beteiligt. Damals waren 71 Pressluftatmer und 78 Masken zu reinigen und pflegen. 2017 betrug die Zahl der zu wartenden Geräte 421 Pressluftatmer und 971 Masken. Seit Gründung der Atemschutz-Übungsanlage in Jahr 1987 wurden in Münchberg ca. 2000 Kameradinnen und Kameraden als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Unter den aktuellen Atemschutzausbildern sind mit Albrecht Winterling und Volker Ulbrich noch 2 Männer der ersten Stunde, die in 30 Jahren Ausbildertätigkeit viel Fachwissen an junge Kameradinnen und Kameraden weitergegeben haben. An die 24000 Geräteträger absolvierten bisher in der Übungsanlage ihre vorgeschriebenen Trageübungen. Robert Bauer erläuterte die im Lauf der Jahre erfolgten Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten und wies auf erforderliche Neuerungen in der technischen Ausstattung der Atemschutzwerkstatt hin. Er bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Standorten für Atemschutzausbildung in den Inspektionsbereichen und für die Möglichkeit zur Nutzung des Übungshauses in Martinlamitz.

Die Atemschutzgeräteträger werden bei ihren Trageübungen in der Übungsanlage stets von Kameraden des Bayerischen Roten Kreuzes medizinisch betreut. Klaus Schlereth, Heinz Roßdeutscher und Alexander Mitschke leisten diesen Sanitätsdienst seit 1987. Hierfür wurden sie von Kreisbrandrat Hoffmann mit der Bayerischen Feuerwehr Ehrenmedaille auszeichnen.

Kreisbrandmeister Robert Bauer ist seit 1982 in der Atemschutzwerkstatt tätig und seit 25 Jahren Leiter des Atemschutzzentrums und für die Atemschutzausbildung im Landkreis Hof verantwortlich. Als Anerkennung für sein Wirken verlieh ihm Kreisbrandrat Hoffmann das Bayerische Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold.

Volker Ulbrich und Albrecht Winterling, die seit 30 Jahren als Atemschutzausbilder fungieren, erhielten eine entsprechende Dankesurkunde des Landkreises Hof.
Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement wurden Albrecht Winterling, Volker Ulbrich, Norbert Benker und Robert Bauer mit einem Freiplatz im Bayerischen Feuerwehrerholungsheim belohnt.


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