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Kdt.Vers.Taup

Bericht und Bilder: Sascha Ploss

Kommandantenversammlung Tauperlitz

Kreisbrandrat Reiner Hoffmann eröffnete die Kommandantenversammlung anlässlich des Kreisfeuerwehrtags in Tauperlitz.

Landrat Dr. Oliver Bär dankte der Feuerwehr Tauperlitz und allen Feuerwehrvereinen für die Arbeit auch abseits ihrer Einsatztätigkeiten. Wenn Freiwillige Feuerwehren etwas in die Hand nehmen habe das einfach Hand und Fuss. Das habe man beim 150 jährigen Jubiläum im Feilitzsch genauso gesehen wie auch bei der Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtages im Kombination mit dem Tauperlitzer Seefest, das eines der schönsten Feste der Region sei.

Auch seinen anwesenden Bürgermeisterkollegen sprach er seinen Dank aus. Wenn er an die vielen Fahrzeugübergaben in den letzten Wochen zurückdenke, so sei dies nicht unbedingt selbstverständlich.
Doch das mache nur Sinn, wenn es auch Menschen gebe, die entsprechend tätig werden. Die Feuerwehrleute seien immer zur Stelle wenn sie benötigt werden. Exemplarisch nannte er die zurückliegenden Einsätze in Geroldsgrün, Helmbrechts, Rehau und Berg.

Thomas Knauer, Bürgermeister der Gemeinde Döhlau, schloß sich dem Dank an die Ausrichter und Helfer des Festes aus den örtlichen Vereinen an. Im Landkreis Hof gibt es 156 Freiwillige Feuerwehren mit rund 3.800 aktiven Feuerwehrdienstleistenden, was etwa vier Prozent der Bevölkerung entspricht. In seinen 27 Jahren als Polizist in Würzburg, Nürnberg und München habe er keinen Unterschied zwischen den Berufsfeuerwehren und den Freiwilligen Feuerwehren erlebt.

Der Leiter der Integrierten Leitstelle HochFranken Markus Hannweber bat darum die Stammdatenblätter sorgfältig auszufüllen, da es sonst zu Irritationen bei der Alarmierung kommen könne. Er bedankte sich beim Landratsamt, das für die Verpflegung der Bereichsfolgen kurzfristig vier Mitarbeiter zur Unterstützung stellte, um die Abgabefrist einhalten zu können. Nach rund einem Jahr im Digitalfunk Wirkbetrieb könne man sagen, das sei der beste Funk den man je hatte. An den noch offenen Problemfeldern wie der länderüberschreitenden Kommunikation müsse man weiterhin dran bleiben. Der Zeitplan für die Einführung der digitalen Alarmierung werde nach aktuellem Sachstand eingehalten. Den Gemeinden empfahl er ab 2020 für die Beschaffung der notwendigen Technik finanzielle Mittel im Haushalt einzuplanen.

Polizeihauptkommisar und Leiter der Polizeistation Rehau Hans Runge sprach den Feuerwehrfrauen und -männern seinen herzlichen Dank für die immer gute Unterstützung und Fachkompetenz. Ohne die Hilfe der Feuerwehren wäre die Polizei in vielen Fällen hilflos und personell überfordert. Er war begeistert von der Professionalität und Fachkompetenz der Feuerwehren beim Gasaustritt in Rehau.

Landrat Dr. Oliver Bär führte Ehrungen für verdiente Feuerwehrleute durch.

Anlässlich ihres selbstlosen Einsatzes bei einem Wohnungsbrand in Helmbrechts, bei dem sieben Menschen gerettet werden konnten, wurden Christian Alber, Dominik Böhm, Michael Friedrich, Martin Schuberth, Jürgen Brendel, Tobias Wunner und Reinhard Schneider aus Helmbrechts das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberfranken verliehen. Nur dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehrleute, die teilweise ihr eigenes Leben riskierten, konnten diese Personen gerade noch rechtzeitig in höchster Not aus dem brennendne Gebäude gerettet werden.
Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Matthias Trautmann aus Regnitzlosau ausgezeichnet.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Ernst Tröger aus Regnitzlosau, Jürgen Dennert und Raffael Hechtfischer aus Gattendorf, Franz Künzel aus Tauperlitz sowie Reinhard Lottes aus Markersreuth geehrt.

Anstelle von Erinnerungsgeschenken für die Teilnehmer am Festzug wurde von den Ausrichtern des Tauperlitzer Seefestes eine Geldspende in Höhe von 500,- Euro für die Jugendarbeit an die Jugendvertreterin des Kreisfeuerwehrverbands Hof Isabell Saalfrank übergeben.

Kreisbrandrat Reiner Hoffmann gab einen kurzen Sachstandsbericht.
Im Jahr 2017 wurden bereits zahlreiche neue Fahrzeuge in Dienst gestellt. Ein Mehrzweckfahrzeug für die Feuerwehr Münchberg, jeweils ein Mannschaftstransportwagen in Töpen, Feilitzsch und Berg, ein Tragkraftspritzenfahrzeug in Dürrenwaid, ein Gerätewagen Logistik 1 in Trogen, ein Löschgruppenfahrzeug 10 in Münchberg sowie jeweils ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 in Tauperlitz und Feilitzsch. Die Feuerwehr Almbranz übernahm ein runderneuertes Tanklöschfahrzeug 16/25 von der Feuerwehr Helmbrechts. In Bad Steben wird am ersten Juli das erste Tanklöschfahrzeug 3000 im Landkreis übergeben. Die Werksfeuerwehr der Papierfabrik Macher in Brunnenthal bekam in 2016 ein Tanklöschfahrzeug 24/50, das bereits bei zwei Entstehungsbründen wertvolle Hilfe geleistet hat.
Am 14. Juni wurde das neue Gerätehaus der Feuerwehr Kautendorf eingeweiht und in den kommenden Wochen steht die Übergabe in Oberkotzau an.
Hoffmann bedankte sich bei den Bürgermeistern und Gemeinderäten für Weitsicht und die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Er begrüßte die Anhebung der Altersgrenze für den aktiven Dienst auf das 65te Lebensjahr. Oftmals gab es erfahrene Maschinisten die noch fit waren und dennoch aus dem aktiven Dienst ausscheiden mussten.

Die Kommunen forderte er dazu auf bei Einstellungen aktive Kameraden zu bevorzugen. Auch die Doppelmitgliedschaften müssen vorangetrieben werden. Nur so wird man zukünftig sicherstellen können, dass auch während der regulären Arbeitszeiten ausreichend Feuerwehrdienstleistende zur Verfügung stehen. Man müsse sich auch um Menschen mit Migrationshintergrund und um noch mehr Frauen für den Dienst bemühen. Nur so kann die Zukunft der Feuerwehren gesichert werden.

Er hob besonders die landkreisübergreifende Zusammenarbeit hervor. Bei der Abnahme der deutschen Jugendleistungsspange in Schauenstein nahmen zwei Gruppen aus dem Landkreis Wunsiedel teil. Auch am nachfolgenden Festzug nahmen der Wunsiedler Kreisbrandrat und mehrere seiner Führungsdienstgrade teil.

Zuletzt sprach er noch einen Veranstaltungshinweis aus. Das Atemschutzzentrum in Münchberg feiert Jubiläum für 40 Jahre Atemschutzwerkstatt und 30 Jahre Atemschutzübungsanlage. Hierzu findet am 30. September von 10 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Auch die Übergabe des Schaumtrainers wird an diesem Termin erfolgen.
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